Hannover 27.-28.04.2018

Resilienz – Selbstfürsorge bei beruflicher Belastung
Das 3. Lebensdrittel, Besonderheiten im Arbeiten mit älteren Klienten
Frau werden – weibliche Adoleszentenkrise

Die Veranstaltung ist gemäß Fortbildungsordnung der PTK Niedersachsen mit 15 Punkten akkreditiert.

Resilienz – Selbstfürsorge bei beruflicher Belastung
27.04.2018 von 13:30 bis 17:00 Uhr – 5 Fortbildungspunkte akkreditiert durch die PTK Niedersachsen

Im Wahnsinn des Alltags lassen wir uns oft von Stress und Belastungen niederdrücken und verlieren dabei häufig die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten, Erholungsfähigkeiten und Kraftquellen aus dem Blickfeld.
Das Salutogenesemodell von Antonovsky, die Gesundheitspyramide (Feind-Zehr) und Elemente des achtsamkeitsbasierten Stressmanagements dienen als Grundlage, sich individueller Ressourcen wieder bewusst zu werden und die eigene Resilienz zu stärken.

Das 3. Lebensdrittel, Besonderheiten im Arbeiten mit älteren Klienten
28.04.2018 von 09:00 bis 12:30 Uhr – 5 Fortbildungspunkte akkreditiert durch die PTK Niedersachsen

Klienten ab 60 sind eine zunehmende Klientel. Sie bringt Lebensphasen typische Krisen und Fragestellungen in die Psychotherapie mit.
Reale Verluste, Angst um Gesundheit und Leben, das Abschließen biografischer Prozesse und die Frage nach dem Lebenssinn spielen eine große Rolle.
Die Pensionierung/Berentung bringt Freiheit, neue Herausforderung oder löst Ängste aus.
Besonderen Raum nehmen auch die begrenzten Möglichkeiten ungelebtes Leben nachzuholen, ein.
In all diesen Fällen geht es um Standortbestimmung, Abschied und Neubeginn.
Anhand eines Modells von DJ Cohen wollen wir uns schulen übergreifend den Fragestellungen nähern und gemeinsam die wesentlichen Facetten in der Therapie alter Menschen herausarbeiten.

Frau werden – weibliche Adoleszentenkrise
28.04.2018 von 13:30 bis 17:00 Uhr – 5 Fortbildungspunkte akkreditiert durch die PTK Niedersachsen

Auf der Schwelle zum Erwachsenwerden kommen junge Frauen in unsere Therapie, die nach Identität suchen und sich den endgültigen Sprung aus dem „elterlichen Nest“ nicht gestatten. Häufig versuchen sie auch heute noch über die Bindung an einen Partner den Weg zu sich selbst zu modifizieren oder zu vermeiden.
Als TherapeutInnen kommt uns eine Vorbildfunktion zu.
Wir wollen unser eigenes Rollenverständnis als Tochter, Frau und Mutter bzw. Sohn, Mann und Vater hinterfragen und klären. Anschließend diskutieren wir im kollegialen Austausch Möglichkeiten und Schwierigkeiten dieser Behandlungen erweitern unser Handwerkszeug durch geeignete Symbolarbeit.

Dr. Petra Feind-Zehr
Dr. med. Petra Feind-Zehr, geb.1952, Ärztin für Chirurgie und Allgemeinmedizin. Seit 1995 zunächst zusätzlich, dann ausschließliche Tätigkeit als tiefenpsychologische Psychotherapeutin und Coach.
2006 Gründung des Instituts für Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung. Betriebliche Gesundheitsförderung, Stress, Gestaltung von Lebensübergängen und Alter sind die Seminar- und Workshopthemen.
Hierzu hat sie Qualifikationen in Stresskompetenztraining (Prof. Kaluza), Gesundheitscoaching (Dr. Lauterbach), Demographieberaterin (Prof. Ilmarinen), ABC Coaching. Sie ist Ausbildungsdozentin für psychologische Beratung und verschiedene Coaching-Themen am FSB (Julia Onken).

Termine
Freitag 27.4.2018 von 13:30 bis 17 Uhr und
Samstag 28.4.2018 von 9 bis 17 Uhr inkl. Pausen

Räumlichkeiten
Fora Hotel Hannover
Großer Kolonnenweg 19
30163 Hannover

 

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